Ich hab nichts gegen die Hofarbeit. Wirklich nicht. Ich finde sie ... ist eine angenehme Abwechslung zum Kindergarten und falls ich da körperlich nicht ausgepowert werde, fehlt mir nach einem Stalltag absolut nichts mehr. Mittwoch und Donnerstag war Stall angesagt und ich habe einen Einblick in die Zeit bekommen, in der die Hofpraktikantin nicht mehr da ist, was leider ab Ende September der Fall sein wird. Also hieß es erstmal wieder einen Stall saubermachen. Das klingt so wunderbar und nett, löst aber allgemein nur ergebenes Kopfsenken und Nicken aus. Es muss halt gemacht werden. Michael geht irgendwie immer davon aus, dass ich alles schon kann. Deshalb erklärt er auch nicht, er weist an. "Ausspritzen, desinfizieren, kalken. Dann kannst du ausmisten gehen." Große Augen, nicken, Hochdruckdüse in die Hand drücken lassen und mit Gummistiefeln und lecker blutiger Fleischerschürze ausrüsten, um schicksalsergeben anzufangen. Ich weiß ja wie ich danach aussehen und riechen werde.

Jo, da war ich fast fertig. Es war nur eine Ferkelbox, aber ich hab zwei Stunden gebraucht. bei Michael muss man sich leider immer sehr genau überlegen, ob man nachfragt und wenn ja - was. Weil ich mit jeder einzelnen Nachfrage in seinem Ansehen sinke. Ich glaube inzwischen hält er mich für völlig verblödet und unfähig, weil ich dauernd nachfragen muss. Erstens weist er wie gesagt nur an, zweitens verstehe ich ihn oft akustisch gar nicht. Er sagt "Hol mal das Seil." - ich verstehe "Hol mal das Teil." Welches Seil denn auch? Schleppe also den Hochdruckreiniger ran, er wirft mir einen Blick á la u____û zu, nimmt mir den Reiniger aus der Hand und sagts nochmal deutlich. Und ich kann meinen Reflex mich zu rechtfertigen nicht immer unterdrücken. Aber es wird langsam besser.
Hätte er nach dem Ausmisten nicht "Danke für deine Hilfe" gesagt, wäre ich mir sicher, dass er mich hasst. Donnerstag ging es weiter damit, dass ich zuerst alle Tröge bei den Schweinen saubermachen durfte - und von Stall zu Stall sind die einen Monat älter. Am Ende waren die Biester hüfthoch und unglaublich aufgeregt, weil die Fütterung kurz bevorstand. Ohne den Spaten als Waffe wäre ich da nicht reingegangen, so konnte ich sie wenigstens wegtreten und -schlagen wenn sie anfingen, an meiner Hose zu zerren. Neugierige Jungschweine sind die Hölle.

Also das sind die Kleinen, bei denen ich noch Zeit und Nerven für Handyfotos hatte. Den Rest des Vormittags hab ich damit verbracht, Michael weiter zu beweisen, wie mir immer alles schiefgeht. Wir sind mit den Köpfen zusammengestoßen, ich hab ihm ein Betonrohr auf den Fuß fallen lassen (das sicher 80 Kilo wog und ich leider Gottes nicht allein halten konnte, tut mir ja Leid uû) und seinen Schraubenschlüssel fallen lassen. Wiedergefunden hab ich ihn natürlich auch nicht, wäre ja auch zu schön gewesen. Hab ich erwähnt dass er mich mit Sicherheit für beschränkt und dämlich hält? Aber ich ignoriere seine Kommentare und gebe weiter mein Bestes, irgendwann muss er zufrieden sein. ^.^


Jo, da war ich fast fertig. Es war nur eine Ferkelbox, aber ich hab zwei Stunden gebraucht. bei Michael muss man sich leider immer sehr genau überlegen, ob man nachfragt und wenn ja - was. Weil ich mit jeder einzelnen Nachfrage in seinem Ansehen sinke. Ich glaube inzwischen hält er mich für völlig verblödet und unfähig, weil ich dauernd nachfragen muss. Erstens weist er wie gesagt nur an, zweitens verstehe ich ihn oft akustisch gar nicht. Er sagt "Hol mal das Seil." - ich verstehe "Hol mal das Teil." Welches Seil denn auch? Schleppe also den Hochdruckreiniger ran, er wirft mir einen Blick á la u____û zu, nimmt mir den Reiniger aus der Hand und sagts nochmal deutlich. Und ich kann meinen Reflex mich zu rechtfertigen nicht immer unterdrücken. Aber es wird langsam besser.
Hätte er nach dem Ausmisten nicht "Danke für deine Hilfe" gesagt, wäre ich mir sicher, dass er mich hasst. Donnerstag ging es weiter damit, dass ich zuerst alle Tröge bei den Schweinen saubermachen durfte - und von Stall zu Stall sind die einen Monat älter. Am Ende waren die Biester hüfthoch und unglaublich aufgeregt, weil die Fütterung kurz bevorstand. Ohne den Spaten als Waffe wäre ich da nicht reingegangen, so konnte ich sie wenigstens wegtreten und -schlagen wenn sie anfingen, an meiner Hose zu zerren. Neugierige Jungschweine sind die Hölle.

Also das sind die Kleinen, bei denen ich noch Zeit und Nerven für Handyfotos hatte. Den Rest des Vormittags hab ich damit verbracht, Michael weiter zu beweisen, wie mir immer alles schiefgeht. Wir sind mit den Köpfen zusammengestoßen, ich hab ihm ein Betonrohr auf den Fuß fallen lassen (das sicher 80 Kilo wog und ich leider Gottes nicht allein halten konnte, tut mir ja Leid uû) und seinen Schraubenschlüssel fallen lassen. Wiedergefunden hab ich ihn natürlich auch nicht, wäre ja auch zu schön gewesen. Hab ich erwähnt dass er mich mit Sicherheit für beschränkt und dämlich hält? Aber ich ignoriere seine Kommentare und gebe weiter mein Bestes, irgendwann muss er zufrieden sein. ^.^

Du schlägst und trittst die Schweinchen mit Schaufeln? Ich bin empört.
AntwortenLöschenAber ... hahahaha, wieso muss ich lachen, wenn ich mir dich als Trampel vorstelle, wie du Michael zum Verzweifeln bringst? |D Zu gut <3
Du bist ja schlimmer als ich xD
AntwortenLöschenGott ich lieeeebe diese Schnäuzchen! <3
Das war lediglich Langeweile. :'D
AntwortenLöschenAber ich hätte gerne mehr von deinen Unfällen gelesen. êe
Was ist denn an dem so gut? xD
AntwortenLöschenJah oder? Er weiß das genau! Provokantes Wesen eh.
Die schmeckt mir von allem bisher sogar am besten, ja!
AntwortenLöschenUnd danke - werd ich mal Ausschau nach halten. <:
Danke für dein Kommentar, ich habe mich wirklich total gefreut! DANKE ♥
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