Michael und ich schaffen das. Ich glaube wir lernen langsam, miteinander auszukommen. Glücklicherweise steht mir Melanie jetzt noch zur Seite (bis morgen, dann ist sie weg, oh Gooott x.x) und erklärt mir vieles etwas verständlicher, so dass ich nicht mehr ganz so oft meine Dummheit demonstriere. Heute musste ich zum ersten Mal komplett allein die drei Offenställe der Rinder einstreuen. Die 5 Jungbullen waren am unkompliziertesten, aber auch neugierig und schwer zu vertreiben. Da mir eingetrichtert wurde, immer mit ihnen zu reden, hab ich irgendwann angefangen, zu singen. Ich singe sonst nie wenn noch jemand anwesend ist, Michael kam dann nämlich mit dem Schäffer Silageballen ausfahren, aber redet mal ununterbrochen eine halbe Stunde lang mit 5 glotzenden Kühen. Da kommt man sich wesentlich dümmer vor. Also habe ich sie besungen - und tatsächlich waren sie dann sanft wie Lämmchen und haben sich von mir in die Nachbarbox treiben lassen. Jetzt muss ich nur mein Lied auswendig lernen, damit ich nicht immer nur so Fetzen davon trällern kann eê
Im größeren Stall war ich schon mal mit Melanie, da sind Mutterkühe mit Kälbern drin. Und die haben es in sich. Die Mutterkühe sind verdammt angriffslustig, die Kälbchen entweder neugierig oder total schreckhaft. Mir hing heute ein absolut kuschelbedürftiges Bullenkalb am Rockzipfel, hat an meiner Hose genuckelt und versucht mir die Mistforke abzunehmen, dann aber auch angefangen, mich an die Wand zu drängen oder wie ein Ziegenbock mit dem Kopf nach mir zu hauen. Niemand darf sehen wie ich mit den Tieren hier umgehe wenn sie nicht spuren, aber daraufhin hab ich es mit der Mistgabel so lange gepiekt, bis es doch abgehauen ist eê
Zum Abschluss durfte ich Fliegenfänger säubern ... ich bekomme die Reste vom Öl aus den Dingern nicht mehr von meinen Händen, die jetzt aussehen als würde ich mich nie waschen. Dazu ist es verdammt abartig, eine 5 Zentimeter dicke Schicht aus Fliegenleichen und ähnlichem aus diesen teilen zu kratzen und die mit einem Lappen zu putzen. Gut dass das nur einmal im Jahr gemacht wird ... oh und Melanie musste dafür die Tonnen für die Schlachtabfälle säubern. Darum hab ich sie dann doch nicht beneidet und mich liebevoll um die toten Fliegen, Motten, Spinnen und Schnaken gekümmert. Ich hätte meinem Haustier was mitbringen können.


Kerzen und wunderschöner Sonnenaufgang, so starte ich gerne in den Tag. Und in den Herbst ♥
Im größeren Stall war ich schon mal mit Melanie, da sind Mutterkühe mit Kälbern drin. Und die haben es in sich. Die Mutterkühe sind verdammt angriffslustig, die Kälbchen entweder neugierig oder total schreckhaft. Mir hing heute ein absolut kuschelbedürftiges Bullenkalb am Rockzipfel, hat an meiner Hose genuckelt und versucht mir die Mistforke abzunehmen, dann aber auch angefangen, mich an die Wand zu drängen oder wie ein Ziegenbock mit dem Kopf nach mir zu hauen. Niemand darf sehen wie ich mit den Tieren hier umgehe wenn sie nicht spuren, aber daraufhin hab ich es mit der Mistgabel so lange gepiekt, bis es doch abgehauen ist eê
Zum Abschluss durfte ich Fliegenfänger säubern ... ich bekomme die Reste vom Öl aus den Dingern nicht mehr von meinen Händen, die jetzt aussehen als würde ich mich nie waschen. Dazu ist es verdammt abartig, eine 5 Zentimeter dicke Schicht aus Fliegenleichen und ähnlichem aus diesen teilen zu kratzen und die mit einem Lappen zu putzen. Gut dass das nur einmal im Jahr gemacht wird ... oh und Melanie musste dafür die Tonnen für die Schlachtabfälle säubern. Darum hab ich sie dann doch nicht beneidet und mich liebevoll um die toten Fliegen, Motten, Spinnen und Schnaken gekümmert. Ich hätte meinem Haustier was mitbringen können.










