Donnerstag, 1. November 2012

Und da war's November ...


Ich hab eine unglaublich tolle Zeit hinter mir. Eine Woche daheim. Es war eigentlich so wie immer und doch wieder ein kleines bisschen anders. Aber jetzt weiß ich, dass meine liebe Familie diese Seite doch intensiver stalkt als gedacht ;D
Jedenfalls war die Woche viel zu schnell rum, aber das Seminar ist für uns alle Pflicht. Und auch das war der Wahnsinn. Inhaltlich nicht sooo~ überwältigend. Interessant, aber nunja. Aber es hat so viel Spaß gemacht, trotz gewisser nervtötender Personen auf meinem Zimmer. Ich besitze nun das offizielle Maskottchen unserer Gruppe, den Bathasen. Die ganze Geschichte wäre zu lang, deshalb nur ein kleines Bild von unserer SchnitzelBananenjagdgruppe.


Da in der Mitte auf der Kiste: Bathase. Ich: blaue Decke und Blümchengummistiefel. An diesem Tag wurden Insiderwitze für die Ewigkeit geboren. Und die zu erzählen bringt wenig xD
Am Ende wurde noch beschlossen, dass ich mithelfen muss, das Segelseminar zu organisieren. Immerhin durfte ich dadurch auch mein Schiff wählen und segle nun also mit echt guten Leuten auf der LOVIS I im April auf der Ostsee herum, dazu das Seminarthema "Schutzgebiete am Beispiel eines Lebensraumes" oder so ähnlich. Yay :D

Daaann war ich das Wochenende über bei Elle. Wir haben uns zum zweiten Mal ihren Storch angeguckt, auch wenn ich währenddessen fast eingeschlafen bin, haben uns am Samstag Chili con Carne ohne Chili, Fleisch und Fleischersatz gekocht, also eigentlich nur noch ... 'Con'. Oder Gemüsepfanne. Und später noch Inception geguckt. Und uns Sonntag nochmal aus dem Haus bewegt um Black Rider zu gucken. Und und und. Viele tolle Sachen ♥
Und nach all dem nun wieder arbeiten. Ich gebs zu, hätte ich die Wahl zwischen Urlaub und Arbeit würde ich den Urlaub wählen. Aber als ich dann da war ... diese Kinder sind einfach unglaublich. Metas Mutter meinte zu mir, Meta hätte die Tage gezählt, bis ich wiederkomme. Joel ist laut Monas Aussage seit ich da bin wieder total ausgeglichen, nachdem er in den Wochen zuvor täglich geweint hat. Leo kommt dauernd kuscheln, will auf meinen Schoß und meinte gestern, er hätte mich vermisst "wie bis Südamerika und wieder zurück." - Ich steh vielleicht nicht gerne früh auf, aber wenn ich dieses runde Holzhaus betrete, geht's mir gut. Es ist einfach ... perfekt ♥
Und jetzt ist genug geschwärmt, nun gibts zum Abschluss wieder ein paar Bilderchen :)










Ich halte nix von Halloween. Deshalb schnitze ich meinen Kürbis
auch einen Monat zu früh und gehe Wochen vor dem 31. zu Halloweenpartys.
Und wir waren ein tolles Werwolfpaar eê xD




Oh und das oben ist meine auf dem Seminar entstandene Mütze. Handmade by Eva :D
Da darf es gern kalt und windig sein, so gefällt mir der November ;)

Freitag, 5. Oktober 2012

Vorfreude

Es gibt im Augenblick einige Dinge, auf die ich mich freue. Ganz oben auf der Liste steht mein Urlaub Zuhause, der in einer Woche beginnt. Ich freu mich so unglaublich auf alles, was mich da erwartet, außerdem gehe ich mit meiner Ma zusammen Weihnachtszeug einkaufen (ich liebe Deko. Und Weihnachten. Es gibt nichts tolleres als Weihnachtsdeko **) und ich bekomme hoffentlich endlich eine Auflaufform, damit ich meine Pfanne nicht mehr in den Backofen stecken und dadurch den Griff zerstören muss. Ich weiß, ich habe merkwürdige Wünsche. Außerdem wollte ich unbedingt wandern gehen. Und alle werden mitkommen. Hach, I'm happy.
Außerdem fahre ich morgen in einen Wildpark und danach zu Leuten, die Islandhunde züchten - eine Rasse die mich total interessiert und fasziniert. Vielleicht kann ich ein paar schöne Bilder machen, mal schauen. Ansonsten werde ich den Tag einfach genießen, egal wie mistig das Wetter wird :D

Der Plan für's nächste Seminar kam heute auch in meinen Briefkasten geflattert. Ernährung und Landwirtschaft klingt erstmal öde als Thema. Aber wir machen so super Ökothemen wie Resteverwertung, Taste the Waste, Multikultiessen und ... Essen im Dunkeln! Oh mein Gott das wird genial - hoffentlich. Aber ... whoa, ich freu mich! Nur dass es Frühstück schon um 8 Uhr gibt ist nicht so super, ich hatte auf ein bisschen Erholung gesetzt. Ach, eine Wanderung machen wir auch. Hab ich erwähnt dass ich glücklich bin? Vermutlich ist es langweilig, dass mir hier nichts katastrophales passiert von dem ich berichten kann, aber ... ich kann nichts dafür und bin froh drüber. Mein Vater meinte schon das wäre meine Entschädigung für Schweden, mein Schicksal hatte was wieder gut zu machen eê

Und weil ich so nostalgisch-vorfreudig bin, gibts ein paar Archivfotos von daheim. ♥















Ach ja, bevor ich es vergesse: Wasserkind hat mich getagged - dankeee x'D. Darum kümmere ich mich nächste Woche mal, ebenso wie - vielleicht - um ein neues Design hierfür ^.^

Donnerstag, 27. September 2012

Singstar

Michael und ich schaffen das. Ich glaube wir lernen langsam, miteinander auszukommen. Glücklicherweise steht mir Melanie jetzt noch zur Seite (bis morgen, dann ist sie weg, oh Gooott x.x) und erklärt mir vieles etwas verständlicher, so dass ich nicht mehr ganz so oft meine Dummheit demonstriere. Heute musste ich zum ersten Mal komplett allein die drei Offenställe der Rinder einstreuen. Die 5 Jungbullen waren am unkompliziertesten, aber auch neugierig und schwer zu vertreiben. Da mir eingetrichtert wurde, immer mit ihnen zu reden, hab ich irgendwann angefangen, zu singen. Ich singe sonst nie wenn noch jemand anwesend ist, Michael kam dann nämlich mit dem Schäffer Silageballen ausfahren, aber redet mal ununterbrochen eine halbe Stunde lang mit 5 glotzenden Kühen. Da kommt man sich wesentlich dümmer vor. Also habe ich sie besungen - und tatsächlich waren sie dann sanft wie Lämmchen und haben sich von mir in die Nachbarbox treiben lassen. Jetzt muss ich nur mein Lied auswendig lernen, damit ich nicht immer nur so Fetzen davon trällern kann eê
Im größeren Stall war ich schon mal mit Melanie, da sind Mutterkühe mit Kälbern drin. Und die haben es in sich. Die Mutterkühe sind verdammt angriffslustig, die Kälbchen entweder neugierig oder total schreckhaft. Mir hing heute ein absolut kuschelbedürftiges Bullenkalb am Rockzipfel, hat an meiner Hose genuckelt und versucht mir die Mistforke abzunehmen, dann aber auch angefangen, mich an die Wand zu drängen oder wie ein Ziegenbock mit dem Kopf nach mir zu hauen. Niemand darf sehen wie ich mit den Tieren hier umgehe wenn sie nicht spuren, aber daraufhin hab ich es mit der Mistgabel so lange gepiekt, bis es doch abgehauen ist eê

Zum Abschluss durfte ich Fliegenfänger säubern ... ich bekomme die Reste vom Öl aus den Dingern nicht mehr von meinen Händen, die jetzt aussehen als würde ich mich nie waschen. Dazu ist es verdammt abartig, eine 5 Zentimeter dicke Schicht aus Fliegenleichen und ähnlichem aus diesen teilen zu kratzen und die mit einem Lappen zu putzen. Gut dass das nur einmal im Jahr gemacht wird ... oh und Melanie musste dafür die Tonnen für die Schlachtabfälle säubern. Darum hab ich sie dann doch nicht beneidet und mich liebevoll um die toten Fliegen, Motten, Spinnen und Schnaken gekümmert. Ich hätte meinem Haustier was mitbringen können.




Kerzen und wunderschöner Sonnenaufgang, so starte ich gerne in den Tag. Und in den Herbst ♥

Sonntag, 23. September 2012

Fulltimejob


Mein neues Haustier. Ich hoffe es überlebt den fliegenfreien Winter.











Fulltimejob wieso? Weil ich mit 15 von 18 Kindern plus Familien und meinen Kolleginnen auf einem riesigen Hof war, ein ganzes Wochenende lang. Meine Erwartung war ziemlich gering, weil ich meine freien Wochenenden eigentlich echt brauche und nur weniges erholsamer ist als zwei Tage lang zu entspannen. Aber das hier war doch besser als erwartet - viel besser. Es war genial ♥
Eltern kennengelernt, Kolleginnen besser kennengelernt, Essen und Trinken ausgegeben bekommen (den tollsten Rotwein der Welt! Das holt mir das Weinfest von daheim fast ein bisschen her), sehr überzeugend Karla Kartoffel gemimt und viiiele viele Fotos gemacht. Ein paar davon oben. Das einzig anstrengende ist nun: morgen geht die Woche ganz normal weiter.

Ach ja. Es wird Herbst. Ich trockne Maiskolben und Hagebutten und lass mich von der Dunkelheit abends total verwirren. Aber ... ich freu mich drüber :)

Freitag, 14. September 2012

Perfektion wird überbewertet

Ich hab nichts gegen die Hofarbeit. Wirklich nicht. Ich finde sie ... ist eine angenehme Abwechslung zum Kindergarten und falls ich da körperlich nicht ausgepowert werde, fehlt mir nach einem Stalltag absolut nichts mehr. Mittwoch und Donnerstag war Stall angesagt und ich habe einen Einblick in die Zeit bekommen, in der die Hofpraktikantin nicht mehr da ist, was leider ab Ende September der Fall sein wird. Also hieß es erstmal wieder einen Stall saubermachen. Das klingt so wunderbar und nett, löst aber allgemein nur ergebenes Kopfsenken und Nicken aus. Es muss halt gemacht werden. Michael geht irgendwie immer davon aus, dass ich alles schon kann. Deshalb erklärt er auch nicht, er weist an. "Ausspritzen, desinfizieren, kalken. Dann kannst du ausmisten gehen." Große Augen, nicken, Hochdruckdüse in die Hand drücken lassen und mit Gummistiefeln und lecker blutiger Fleischerschürze ausrüsten, um schicksalsergeben anzufangen. Ich weiß ja wie ich danach aussehen und riechen werde.


Jo, da war ich fast fertig. Es war nur eine Ferkelbox, aber ich hab zwei Stunden gebraucht. bei Michael muss man sich leider immer sehr genau überlegen, ob man nachfragt und wenn ja - was. Weil ich mit jeder einzelnen Nachfrage in seinem Ansehen sinke. Ich glaube inzwischen hält er mich für völlig verblödet und unfähig, weil ich dauernd nachfragen muss. Erstens weist er wie gesagt nur an, zweitens verstehe ich ihn oft akustisch gar nicht. Er sagt "Hol mal das Seil." - ich verstehe "Hol mal das Teil." Welches Seil denn auch? Schleppe also den Hochdruckreiniger ran, er wirft mir einen Blick á la u____û zu, nimmt mir den Reiniger aus der Hand und sagts nochmal deutlich. Und ich kann meinen Reflex mich zu rechtfertigen nicht immer unterdrücken. Aber es wird langsam besser.
Hätte er nach dem Ausmisten nicht "Danke für deine Hilfe" gesagt, wäre ich mir sicher, dass er mich hasst. Donnerstag ging es weiter damit, dass ich zuerst alle Tröge bei den Schweinen saubermachen durfte - und von Stall zu Stall sind die einen Monat älter. Am Ende waren die Biester hüfthoch und unglaublich aufgeregt, weil die Fütterung kurz bevorstand. Ohne den Spaten als Waffe wäre ich da nicht reingegangen, so konnte ich sie wenigstens wegtreten und -schlagen wenn sie anfingen, an meiner Hose zu zerren. Neugierige Jungschweine sind die Hölle.


Also das sind die Kleinen, bei denen ich noch Zeit und Nerven für Handyfotos hatte. Den Rest des Vormittags hab ich damit verbracht, Michael weiter zu beweisen, wie mir immer alles schiefgeht. Wir sind mit den Köpfen zusammengestoßen, ich hab ihm ein Betonrohr auf den Fuß fallen lassen (das sicher 80 Kilo wog und ich leider Gottes nicht allein halten konnte, tut mir ja Leid uû) und seinen Schraubenschlüssel fallen lassen. Wiedergefunden hab ich ihn natürlich auch nicht, wäre ja auch zu schön gewesen. Hab ich erwähnt dass er mich mit Sicherheit für beschränkt und dämlich hält? Aber ich ignoriere seine Kommentare und gebe weiter mein Bestes, irgendwann muss er zufrieden sein. ^.^

Samstag, 25. August 2012

(Kennen)Lernen

Es hätte auch für die auf die erste Woche folgenden Wochen genug zu erzählen gegeben. Ich hab einen Weidezaun gebaut! eê
Aber der eigentliche Grund für den Post ist das Seminar von letzter Woche. Zum FÖJ gehören immer fünf Seminare, die jeweils fünf Tage dauern. Wir organisieren sie selbst, das erste ist mit allen FÖJlern und ÖBFDlern (Ökologischer Bundesfreiwilligendienst) Schleswig-Holsteins, die folgenden zwei in den Seminargruppen und die letzten beiden wieder alle zusammen. Diese letzten zwei sind auch nochmal recht besonders, das vorletzte ist das Segelseminar auf den Schiffen Petrine und Lovis und das letzte findet im Strandläufernest auf Sylt statt. So viel dazu. Jetzt gab es erstmal das Einführungsseminar auf dem Koppelsberg, das ist der FÖJ-Träger hier. Montag war Anreise, ich hab schon im Zug die ersten FÖJler kennengelernt. Man erkennt sich dann durch kurze Blicken an Gepäck - meist große Tourenrucksäcke -, Musikinstrumenten und gleichen Haltestellen. So hatte ich sofort drei Mädchen bei mir; Anna, Lisa und Birgit. Zwei Jungs - beide hießen Lukas - haben uns auch begleitet und gemeinsam ging es dann auf den Berg rauf. Weil wir zusammen ankamen, gab es auch ein gemeinsames Zimmer für uns vier. leider stellte sich da heraus, dass Anna, Lisa und Birgit nicht in meiner Seminargruppe sein würden.



Nach der Ankunft folgte eine Begrüßung durch irgendeinen Jugendpastor und die ehemaligen FÖJler, die uns gleich mit einem tollen Lied auf das Jahr eingestimmt haben. Wenn ich das freiwillig irgendwann mal singe, bin ich wirklich sehr sehr sehr öko geworden x'D
Es ging schließlich weiter mit einem Treffen in den Seminargruppen. Insgesamt 29 Leute aus der Umgebung Kiel. Wir sind die gelbe Gruppe, hatten alle farbige Namensschildchen bekommen und durften dann erstmal mehr oder weniger lustige Kennenlernspiele spielen. Ich weiß jetzt, wie das Evolutionsspiel geht, das die nervtötenden Pfadfinder auf der Fähre von Schweden nach Deutschland letztes Jahr gespielt haben eê
Nachdem ich so oft meinen Namen und meine Einsatzstelle genannt hatte, dass ich es nicht mehr zählen konnte, ging es zum Abendessen und später ans Lagerfeuer. Einer der beiden Lukasse aus dem Zug hat Gitarre gespielt und gesungen und so endete ein schöner erster Tag. Achja, im See waren wir natürlich auch, das war ja noch einer der heißen Tage. Am Fuß des Koppelsbergs liegt nämlich der Plöner See und wir hatten eine eigene Badestelle. Ich hab meine Angst vor Fischen sogar überwunden.



Am nächsten Morgen mussten wir das Frühstück mit vorbereiten (man glaubt nicht wie viel eine 112 Mann starke Gruppe isst) und uns dann nochmal in der Seminargruppe treffen. Wieder Kennenlernspiele, wieder Namen sagen, wieder viel organisatorisches und Fragen stellen. Seit diesem Tag kann ich aber auch alle Namen. Es gab Infos über finanzielle Angelegenheiten und die Aufgaben der insgesamt drei Sprecher plus Vertreter, die am Freitag gewählt werden sollten. Und schließlich folgten die Workshops. Ich hatte mich bei "Text und Foto" eingetragen - Rollenspiel und hobbymäßig Fotografieren passte da ganz gut rein, dachte ich. Ich weiß nicht ob es an der Art unseres Workshopleiters lag oder an mir, dass ich damit nicht glücklich geworden bin. Ich hab ein Problem mit Menschen in leitenden und lehrenden Positionen, die von Nichts eine Ahnung haben uû
Beigebracht hat er uns nichts, anders als erhofft. Wir durften uns in Gruppen zusammenfinden und ein Thema suchen - die Wahl fiel bei Anna, Jonas, Fabian und mir auf die vier Elemente. So viel will ich davon nicht erzählen, weil es einfach ziemlich scheiße war und ich die ganze Zeit meine Workshopwahl bereut habe. Am Ende hatten wir zumindest vier Bilder für unseren "Kreislauf des Todes" - die Folge, wenn ein Element fehlt. Unser Foto für das Fehlen von Feuer und damit Wärme war folgendes:



Eiswürfel auf den Weg geschüttet eê Aber ansich war es richtig scheiße, vermutlich hatte jeder andere Workshop mehr Spaß als wir. Donnerstag mussten wir unsere Ergebnisse dann vor allen vorstellen. Glücklicherweise kamen wir zuerst, danach wurde einfach alles besser. Landart war nicht schlecht, dann kamen drei Videofilme - einfach genial, alle drei. Nach dem Abendessen ging es in die Kapelle, wo der Theater- und der Musikworkshop ihre Ergebnisse vorführten. Und das war so toll, dass ich aufgehört habe, mich zu ärgern. Jetzt warte ich ziemlich sehnsüchtig auf die offiziellen Videoaufnahmen von diesem Abend, weil die drei von den Teilnehmern selbstgeschriebene Lieder so wunderschön waren. Der gelungene Abschluss fand dann wieder am Lagerfeuer statt, wo dann beinahe alle 112 FÖJler und Bufdis anwesend waren und einfach zusammen saßen. Ohne Gitarre diesmal leider, aber es war auch so schön. Am nächsten Morgen folgte dann der große Abschied, die Wahl der Sprecher und das Aussuchen des kommenden Seminarthemas - bei uns in der gelben Gruppe ist es Landwirtschaft und Ernährung. Diskussionen über Vegetarismus, yay x'D
Zum Abschied sind wir nochmal runter zum See und haben ein Foto von unserer kleinen Zimmergruppe gemacht. Die auf denen ich mit drauf bin, sind nicht so schön geworden, deshalb zeige ich mal eins von Birgit, Jan, Anna und Lisa ^.^



Meine Heimfahrt war ähnlich scheiße wie der Workshop, weil ich auf der Hälfte der Strecke einen Bus verpasst hatte und der nächste erst drei Stunden später kam. Da ich meinen Rucksack hatte, bin ich eisern losgelaufen, 18 Kilometer würden sich laut meinem Handy in drei Stunden schaffen lassen. Jaaa. Ich habe viel gesehen, das Wetter hat glücklicherweise gehalten, aber ansonsten war es der Horror. Nach drei Stunden Laufen habe ich mich dann doch noch an eine Bushaltestelle gestellt, die auf dme Weg lag und auf den Bus gewartet. Da hatte ich aber schon 15 Kilometer hinter mir, etliche Blasen an den Füßen und schlechte Laune. Aber ich habs geschafft. Und ein paar nette Kühe getroffen, von denen ich Fotos gemacht hab x)
Jetzt gehts erstmal wieder an die Arbeit, Oktober folgt das nächste Seminar.



Freitag, 3. August 2012

Erste Woche

Wussa, es ist geschafft. Ich bin nicht einmal eher zum Schreiben hier gekommen, obwohl ich jeden Tag genug zu erzählen gehabt hätte, aber ich war entweder zu müde oder habe keine Zeit gefunden. Jetzt ist Freitag und ich bin seit genau einer Woche hier. Die versuche ich jetzt irgendwie mal kurz zusammenzufassen, Bilder gibt's ganz unten ein paar ^^
Freitag; Alle Reste ins Auto gestopft und heillos nervös losgefahren. Ich war viel viel schneller als erwartet und deshalb schon halb drei da, zu der Zeit hatte noch keiner mit mir gerechnet und Ulrike war noch am Strand. Später waren wir essen, wobei ich nur was getrunken habe. Mir war schlecht wie selten, Aufregung, alles neu, Heimweh, Stress und alles zusammen. Das zog sich weiter in den Samstag, an dem Ulrike ausgezogen ist. Früh ging gar nichts, ich war irgendwie völlig aufgelöst und hab versucht, nicht die Nerven zu verlieren. Ich weiß nicht einmal, wieso. Aber als ihre Eltern kamen und wir endlich was zu tun hatten, ging's auch bei mir. Ich hab dann mein Zeug in Ruhe geräumt und bin direkt noch zu Ikea gefahren. Erlebnis Stadtautobahn und Parkplatzsuche. Wenn ich demnächst graue Haare bei mir finde, weiß ich wovon sie kommen uû ... errr, Sonntag fällt mir gerade nicht mehr ein was ich da gemacht habe x'D
Montag hab ich Behördengänge erledigt und nachmittags Traktor fahren gelernt. Ich habe ein Feld gegruppert. Das klingt viel specialiger als "gepflügt", was der landläufige Begriff dafür ist x'D. Jedenfalls liebe ich den Traktor. Man fährt seine 12 km/h auf dem Feld, hat das Radio so laut wie möglich und singt jedes Lied mit. Keiner hört dich, der Sitz wippt wie ein Schaukelstuhl und du kommst dir vor wie der König der Welt. Partytraktor! xD
Dienstag hab ich nur nachmittags ein bisschen im Kindergarten mitgemacht, freiwillig und ohne dass mir das als Stunden angerechnet wird. Abends war ich am Meer.

Mittwoch - Erster offizieller Arbeitstag. Im Kindergarten war wenig los, die Meisten kannten mich auch von meiner Praktikumswoche noch. So war das eigentlich keine besondere Veränderung oder Neuerung für mich. Dann sind wir mit den Kindern zum Füttern gegangen und ich wurde von Herr Muhs Senior gebeten, mal mit in den Schweinestall zu kommen, weil er am Dach innen was reparieren musste und dafür die Leiter brauchte. Die sollte ich halten, sonst schmeißen die Schweine die um. Ich hatte gerade an dem Tag Sandalen an. Wirklich gute Idee, grandiose Idee. Nach wenigen Sekunden kauten fünf Schweine an meinen Schuhen und Hosenbeinen und drängelten sich neugierig um mich. Ich war letztendlich nur noch damit beschäftigt, diese halbstarken Ferkel auf Abstand zu halten, in dem ich nach ihnen getreten habe. Meine Schuhe waren natürlich durch, man kann sich ja vorstellen wie matschig und lecker so ein Schweinestall ist x'D
Danach hab ich Stroh geschaufelt und Saatgut gemischt. Das klingt leichter als es ist, ich kam mir ein bisschen vor wie Aschenputtel. Ein Berg Saatgut in einem Anhänger sollte einmal komplett auf die andere Seite des Hängers geschaufelt werden und dann wieder komplett zurück. Das war ... anstrengend und etwas ermüdend. Dann doch lieber die Schweine. Anschließend hat Michael mich in die Bedienung des Hochdruckreinigers eingewiesen und mich in Gummistiefel (endlich ^^''), Regenjacke und Fleischerschürze gesteckt, dann gings in einen leeren Schweinestall. Der musste sauber werden, weil neue Ferkel reinsollten. Hussa. Ich habe noch nie in meinem Leben etwas ekligeres gemacht und man glaubt das erst, wenn man es mal selbst gemacht hat oder jemandem dabei zuguckt. Trotz der Kleidung hatte ich letztlich so viel stinkenden Schweinematsch in meinen Haaren, meinem Gesicht, teilweise in Mund und Augen, dass ich mich nur mit Gedanken an meine Dusche in die Mittagspause gerettet habe. Das war wirklich ziemlich heftig und es wird wohl noch sehr sehr oft in diesem Jahr kommen. Aber es gehört dazu. Wird nicht meine Lieblingsaufgabe und nächstes Mal nehme ich meine Sonnenbrille mit, aber ich kann damit leben eê'
Nachmittags war dann noch ein bisschen Programm, aber halt nur vier Kinder da, so dass das im Vergleich zum Vormittag mehr als erholsam war. Ich hatte wieder meine kleine Klette Amanda, die panische Angst vor den Ziegen hat und die ich dann immer tragen muss, wenn der Kleine Onkel auch nur am Horizont auftaucht. Und Leila, der Hund, macht ihr ebenso Angst wie die Schweine. Hmmh, mal sehen ob sich das noch ändert in dem Jahr.

Donnerstag ist immer Hoftag. Ich hatte wieder mit Schweineställen gerechnet, aber früh wurde ich zu Rainer geschickt und die momentan hier arbeitende Praktikantin Melanie musste zu Michael. Zu Rainer heißt: Traktor fahren. Wir sind also zum Nachbarbauern und haben eine Walze geholt, dann hat Rainer mich das gesamte Feld bis mittags walzen lassen, allein. Er fährt dann immer mit dem Fahrrad auf den Hof und kommt mich zur Mittagspause holen. Nachmittags war nur Besprechung im Kindergarten (wo ich erfahren habe, dass ich mit zum Elternabend kommen und mich da vorstellen muss, holy shit ^^'') und dann Feierabend. Also ein mehr als entspannter Tag. :)
Ach ja, abends kam meine Familie vorbei. Das klingt so ... haha, sie kamen direkt aus Schweden mit dem Wohnmobil und haben mir noch haufenweise Vorräte gebracht. Blaubeermarmelade, schwedisches Gebäck das ich einfach mal rund um die Uhr essen könnte, Quarkkeulchenmehl weil es das nur in Sachsen gibt uuuuund ICA-Süßigkeiten. Davon kann ich sicher zwei Monate zehren, das ist der Wahnsinn. Gott wie hab ich das vermisst x'D <3

Heute war Kindergarten, aber nur 9 von 19 Kids anwesend. Die meisten sind noch im Urlaub. Ich konnte mich mal ein bisschen an zwei der neuen, Joel und Mads herantasten und hab mit ihnen im Sandkasten gespielt. Sie sind beide drei und wirklich zuckersüß. So könnten alle sein xD
Dann konnte ich auch endlich mal einen Draht zu Steven und Leon knüpfen. Zwei Brüder und ein bisschen eigen. Leon kann noch nicht so gut sprechen, das heißt im Moment verstehe ich ihn eigentlich null. Aber beim Trampolinspringen bin ich für ihn zum ersten Mal interessant geworden und danach hab ich ihn eigentlich gut bei Laune halten können. Das ist bei ihm immer die Herausforderung, sonst wird er bockig und dann ist er richtig richtig lange für nichts zu begeistern.
Nachmittags hatte ich frei und bin wegen des tollen Wetters mit Badesachen zum Strand gefahren. Ich war kaum da, fing es an zu stürmen und graue Wolken zogen auf, dann fiel der erste Regen. Aber wenn ich ans Meer fahre um zu baden, gehe ich auch baden. Also bin ich trotz Angst vor den Fischen, ekligem Wind und Regen ganz allein ins Wasser gegangen, kurz geschwommen und dann schnell wieder raus. Als ich daheim war, schien wieder die Sonne e__ê



Mein geliebter New Holland xD


Mads und Joel im Sandkasten


Für den Größenvergleich der Kugelschreiber. Anderthalb Kilo Süßigkeiten-Mix original svenska <3


Regen am Strand u__û


Aber so kann mein Feierabend auch aussehen ^.~

Donnerstag, 5. Juli 2012

Erste Veränderungen

Ich bin mit vier Degus in dieses Haus gezogen, Ende 2010. Im Winter ist einer gestorben und zwei sind heute umgezogen. Jetzt sind Baba Jaga und ich allein. Ich müsste sie eigentlich so schnell wie möglich ins Tierheim bringen, aber irgendwie ... wenn man regelmäßig im Tierheim aushilft, will man nie in die Lage kommen, selbst ein Tier dort abgeben zu müssen. Aber es ist die einzig sinnvolle Lösung für sie. Ich meine, okay. Sie war jetzt ein halbes Jahr lang allein, aber hatte immerhin die anderen beiden in Sichtweite und konnte sich mit ihnen verständigen. Jetzt hat sie nur noch mich - und ich bin da definitiv ein schlechter Ersatz.



Wenn man die Tatsache ignoriert, dass die beiden sich bis aufs Blut hassen, wäre das wirklich traurig. Bevor Vroni kam, hab ich Jack und Frieda schon mal die Ebenen rausmontiert, was die total spannend fanden und wie die Blöden bis ganz nach oben geklettert sind, nur um von da wieder runter zu springen. Das hat erst aufgehört, als ich die Streu rausgemacht hab. Dann kam Vroni, wir haben die zwei eingesperrt und dieses instabile Ding von einem Käfig fast noch zerlegt. Damit sie das jemals wieder aufgebaut bekommt, haben wir es dann irgendwie im Ganzen nach unten getragen (und wir haben 'ne Halbwendeltreppe eê), ins Auto geladen und weg waren sie. Jetzt muss ich mich nur irgendwann nochmal überwinden, im Tierheim anzurufen.


Damit sie ein bisschen was zu tun hat, hab ich sie dann laufen lassen und den Kater ins Zimmer gelassen. Sie ist ja immer völlig unbeeindruckt von ihm, während er Angst vor ihr hat und immer ausweicht, wenn sie auf ihn zugeht. Diesmal hat er sie eine Weile aus einer sicheren Ecke beobachtet und scheinbar kam dann doch sein lange verschütteter Jagdtrieb durch, jedenfalls wollte er sie irgendwie fangen. Gut dass ich schneller war und ihn rausgeschmissen habe eê

Inzwischen führe ich so eine Häkchen-Liste, mit allem was ich für die neue Wohnung schon habe, noch brauche und einer Spalte, was ich ins Auto bekomme. Ich bezweifle, dass ich alles reinkriege. Besonders lustig wird das mit meinem Computer, der echt nicht das stabilste und handlichste Gerät ist. Ich hab noch keine Ahnung, ob ich ihn so transportiert kriege, dass er dann in Kiel auch wieder funktioniert. Außerdem fehlt mir noch ein bisschen der Überblick über den Internetanschluss dort. Ulrike ist gerade auf Wandertour, die kann ich erst fragen, wenn sie bei Skype wieder on kommt. Immerhin hat meine Krankenkasse es endlich geschafft, meine Mitgliedsbescheinigung zu mir zu schicken, nur der Sozialversicherungsausweis dauert nun nochmal sechs Wochen. Ich hoffe die FÖJ-Organisatoren reißen mir deshalb nicht den Kopf ab ^^''

Btw ... es hat gerade zum ersten Mal von Osten her geregnet. Mein Fenster ist nass geworden °O°


Der Oh-Gott-die-böse-Ratte-ist-unterwegs-Blick

Montag, 18. Juni 2012

Einblicke...

ERKENNTNIS(SE) DES TAGES

- Lange Haare haben nicht nur Mädchen
- Merlin gibt's wirklich
- Ich verhungere ohne Brotschneidemaschine


... in das was bald kommen wird. Das begann mit einer ziemlich langen Zugfahrt nach Hamburg. Vom ersten Schaffner gab es eine Portion Mitleid, dass ich bis 17 Uhr unterwegs sein würde, im nächsten Zug roch es unglaublich stark nach Eiersalat und es war eins dieser alten Klapperdinger, in denen es noch Raucherabteile gibt. Von Halle nach Uelzen war es erst ganz prima, die Schaffner spazierten pfeifend durch die Abteile und der eine fragte mich, wieso ich auf meinem Ausweisfoto lächeln durfte. Nach etwa einer Stunde wurde es aber ziemlich kalt und kälter, bis ich in Jacke und Schal dasaß. Wie gut dass das die längste Fahrt war eê
Der Bahnhof von Uelzen war ja mal richtig genial, da freue ich mich schon auf den Zwischenhalt bei der Rückfahrt. Ein Hundertwasser-Bahnhof, so richtig hübsch mit Mosaiken und Wasserspielen. Da gabs dann auch die erste Verspätung von 15 Minuten, aber das war nicht mehr so dramatisch. Dann Hamburg Hauptbahnhof, anschließend Poppenbüttel und Anny kam mit ihrer Mutter zum Bahnhof, um mich abzuholen. Statt der erwarteten Oma war Irenes Freund da, mit dem wir dann The Green Mile geguckt haben. Danach waren wir irgendwie ziemlich ... fertig, obwohl wir auf Englisch geguckt haben und Tom Hanks total nuschelt x'D

Am nächsten Morgen gings weiter nach Kiel, nachdem ich mit Franzbrötchen versorgt worden bin. Von der Kieler Woche hab ich da noch nicht so viel mitbekommen, aus dem Fenster hab ich nur eine Art Rummel gesehen. Den Busbahnhof UND den richtigen Bus zu finden war dann etwas schwieriger, aber irgendwie hab ich im richtigen Moment in die richtige Richtung geguckt und ihn gesehen. Nach einer halben Stunde Fahrt war ich in Schönberg und - es fing an zu regnen. Egal, ich beschloss trotzdem zu laufen. Dank Handy-Navigation war das auch irgendwie einfacher als erwartet. Beim Durchwandern des Ortes fiel mir auf, dass 1. alle Leute einen anstarren, wenn man da mit Rucksack durchläuft und 2. alle Geschäfte sonntags auf haben. Immer, auch außerhalb der Kieler Woche. Pluspunkt bei der ... Dörflichkeit eê
In Krummbek war ich dann schnell, hab Ulrike wahrscheinlich aus der Putzlaune gerissen und bin von ihr in die Wohnung eingewiesen worden. Besonders toll ist das Türschloss, das geht nämlich nicht richtig und daran durfte ich erstmal üben, damit ich mich nicht ein- oder aussperre. Aber ich darf ihren Laptop nehmen und mich auch ansonsten wie Zuhause fühlen, ihr Fahrrad nutzen und so weiter :D Nachdem sie weg war, hab ich zuerst den Laptop unter die Lupe genommen, den Fernseher fast kaputt gemacht und mich mal in der Küche umgesehen. Gut dass ich schon wusste, dass sie Veganerin ist, dementsprechend war nämlich auch nichts im Kühlschrank x'D
Aber: alle läden haben ja auf. Deswegen bin ich nochmal nach Schönberg geradelt, hab Geld abgehoben und mich fasziniert im Edeka umgesehen, um danach das Meer suchen zu gehen. Das war langwieriger und komplizierter als gedacht, aber wenn man die richtige Richtung hat, kommt man irgendwann zwangsläufig hin. Der Strand ist hier extrem weiß und es gibt so gut wie keine Dünen, dafür massenhaft Quallen, die alle an den Strand wabern. Ich hab eine auf die Hand genommen und dann wieder zurückgeworfen eê'
Uuund die Quali des zweiten Bildes ist leider so mies, weil ich hier nur verkleinern, aber nicht bearbeiten kann uû




Der nächste Tag - heuteee - Arbeitstag. 7.30 Uhr im Kindergarten eintrudeln und mich von Bianca einweisen lassen, dann kamen die ersten Kinder. Die Eltern waren alle supernett und ich kam mir so vor, als wäre ich schon immer mit dabei. Manche haben gefragt, die meisten wussten, dass ich im August komme und alle haben sich gefreut. Die Kinder waren erstmal - wie auch sonst? - zurückhaltend und Merle war die erste, die an meine Hand wollte und mit mir geredet hat. Später habe ich mit Peer und Jasper gefühlte zwei Stunden gespielt. Was in etwa so aussah: eine fette Plüschrübe hochwerfen, die Jungs fangen lassen und jubeln, dann selber fangen und wieder von vorn. Sie fanden's toll x'D
Dann gab es Frühstück, die anderen Kids sind auch langsam aufgetaut und wir haben immer irgendwas gespielt. Was gar nicht so einfach ist, wenn man nebenbei alle anderen Kinder im Auge behalten muss, weil irgendeins vom Baum oder der Slackline fallen könnte, ein anderes mit Stöcken anspießen will oder irgendwelchen anderen Mist macht x'D Mein Liebling ist inzwischen ganz klar Merlin, ein total süßer Knirps dem ich erstmal erklärt habe, wer sein berühmter Namensgeber eigentlich war. Er hat sich so darüber gefreut :'D

Nach der Mittagspause stand das Nachmittagsprogramm an. Das bedeutet: Wieder neue Kinder, neue Namen, neue Gesichter und ... alles anders. Nur Julius und Jesko kannte ich aus dem Kindergarten, der Rest war fremd. Die Eltern waren aber genauso nett und nach der Vorstellungsrunde hatte ich schon wieder die erste Klette: Amanda. Ich hatte sie zwei der drei Stunden die das Programm ging an der Hand. Thema war übrigens "Wasser", also sind wir über den Hof um zu schauen, welche Tiere aus unserem Wassereimer trinken. Amanda hatte panische Angst vor dem Ziegenbock, also hab ich sie getragen, getrunken hat am Ende nur das Pferd etwas. Dessen Namen kriege ich nicht auf die Reihe, das muss ich noch etwas üben eê
Später haben wir dann Wasser"experimente" gemacht, also Wasser mit buntem Krepppapier gefärbt und gemischt. Das alles im Haus: Kinder, Tisch und Fußboden sind fast weggeschwommen und ich war dauerhaft am Wischen und Abtrocknen. Aber lustig war's xD
Jetzt bin ich ziemlich fertig, aber ich freu mich auf den Kindergarten morgen. Nur das Nachmittagsprogramm bleibt jetzt drei Tage das Gleiche, was wieder heißt: Jeden Tag andere Kids, aber die gleichen Probleme. Kinder und Wasser sind ... nicht so die gute Kombi x'D



Ausblick aus dem Dachfenster im Flur :)