Es hätte auch für die auf die erste Woche folgenden Wochen genug zu erzählen gegeben. Ich hab einen Weidezaun gebaut! eê
Aber der eigentliche Grund für den Post ist das Seminar von letzter Woche. Zum FÖJ gehören immer fünf Seminare, die jeweils fünf Tage dauern. Wir organisieren sie selbst, das erste ist mit allen FÖJlern und ÖBFDlern (Ökologischer Bundesfreiwilligendienst) Schleswig-Holsteins, die folgenden zwei in den Seminargruppen und die letzten beiden wieder alle zusammen. Diese letzten zwei sind auch nochmal recht besonders, das vorletzte ist das Segelseminar auf den Schiffen Petrine und Lovis und das letzte findet im Strandläufernest auf Sylt statt. So viel dazu. Jetzt gab es erstmal das Einführungsseminar auf dem Koppelsberg, das ist der FÖJ-Träger hier. Montag war Anreise, ich hab schon im Zug die ersten FÖJler kennengelernt. Man erkennt sich dann durch kurze Blicken an Gepäck - meist große Tourenrucksäcke -, Musikinstrumenten und gleichen Haltestellen. So hatte ich sofort drei Mädchen bei mir; Anna, Lisa und Birgit. Zwei Jungs - beide hießen Lukas - haben uns auch begleitet und gemeinsam ging es dann auf den Berg rauf. Weil wir zusammen ankamen, gab es auch ein gemeinsames Zimmer für uns vier. leider stellte sich da heraus, dass Anna, Lisa und Birgit nicht in meiner Seminargruppe sein würden.

Nach der Ankunft folgte eine Begrüßung durch irgendeinen Jugendpastor und die ehemaligen FÖJler, die uns gleich mit einem tollen Lied auf das Jahr eingestimmt haben. Wenn ich das freiwillig irgendwann mal singe, bin ich wirklich sehr sehr sehr öko geworden x'D
Es ging schließlich weiter mit einem Treffen in den Seminargruppen. Insgesamt 29 Leute aus der Umgebung Kiel. Wir sind die gelbe Gruppe, hatten alle farbige Namensschildchen bekommen und durften dann erstmal mehr oder weniger lustige Kennenlernspiele spielen. Ich weiß jetzt, wie das Evolutionsspiel geht, das die nervtötenden Pfadfinder auf der Fähre von Schweden nach Deutschland letztes Jahr gespielt haben eê
Nachdem ich so oft meinen Namen und meine Einsatzstelle genannt hatte, dass ich es nicht mehr zählen konnte, ging es zum Abendessen und später ans Lagerfeuer. Einer der beiden Lukasse aus dem Zug hat Gitarre gespielt und gesungen und so endete ein schöner erster Tag. Achja, im See waren wir natürlich auch, das war ja noch einer der heißen Tage. Am Fuß des Koppelsbergs liegt nämlich der Plöner See und wir hatten eine eigene Badestelle. Ich hab meine Angst vor Fischen sogar überwunden.

Am nächsten Morgen mussten wir das Frühstück mit vorbereiten (man glaubt nicht wie viel eine 112 Mann starke Gruppe isst) und uns dann nochmal in der Seminargruppe treffen. Wieder Kennenlernspiele, wieder Namen sagen, wieder viel organisatorisches und Fragen stellen. Seit diesem Tag kann ich aber auch alle Namen. Es gab Infos über finanzielle Angelegenheiten und die Aufgaben der insgesamt drei Sprecher plus Vertreter, die am Freitag gewählt werden sollten. Und schließlich folgten die Workshops. Ich hatte mich bei "Text und Foto" eingetragen - Rollenspiel und hobbymäßig Fotografieren passte da ganz gut rein, dachte ich. Ich weiß nicht ob es an der Art unseres Workshopleiters lag oder an mir, dass ich damit nicht glücklich geworden bin. Ich hab ein Problem mit Menschen in leitenden und lehrenden Positionen, die von Nichts eine Ahnung haben uû
Beigebracht hat er uns nichts, anders als erhofft. Wir durften uns in Gruppen zusammenfinden und ein Thema suchen - die Wahl fiel bei Anna, Jonas, Fabian und mir auf die vier Elemente. So viel will ich davon nicht erzählen, weil es einfach ziemlich scheiße war und ich die ganze Zeit meine Workshopwahl bereut habe. Am Ende hatten wir zumindest vier Bilder für unseren "Kreislauf des Todes" - die Folge, wenn ein Element fehlt. Unser Foto für das Fehlen von Feuer und damit Wärme war folgendes:

Eiswürfel auf den Weg geschüttet eê Aber ansich war es richtig scheiße, vermutlich hatte jeder andere Workshop mehr Spaß als wir. Donnerstag mussten wir unsere Ergebnisse dann vor allen vorstellen. Glücklicherweise kamen wir zuerst, danach wurde einfach alles besser. Landart war nicht schlecht, dann kamen drei Videofilme - einfach genial, alle drei. Nach dem Abendessen ging es in die Kapelle, wo der Theater- und der Musikworkshop ihre Ergebnisse vorführten. Und das war so toll, dass ich aufgehört habe, mich zu ärgern. Jetzt warte ich ziemlich sehnsüchtig auf die offiziellen Videoaufnahmen von diesem Abend, weil die drei von den Teilnehmern selbstgeschriebene Lieder so wunderschön waren. Der gelungene Abschluss fand dann wieder am Lagerfeuer statt, wo dann beinahe alle 112 FÖJler und Bufdis anwesend waren und einfach zusammen saßen. Ohne Gitarre diesmal leider, aber es war auch so schön. Am nächsten Morgen folgte dann der große Abschied, die Wahl der Sprecher und das Aussuchen des kommenden Seminarthemas - bei uns in der gelben Gruppe ist es Landwirtschaft und Ernährung. Diskussionen über Vegetarismus, yay x'D
Zum Abschied sind wir nochmal runter zum See und haben ein Foto von unserer kleinen Zimmergruppe gemacht. Die auf denen ich mit drauf bin, sind nicht so schön geworden, deshalb zeige ich mal eins von Birgit, Jan, Anna und Lisa ^.^

Meine Heimfahrt war ähnlich scheiße wie der Workshop, weil ich auf der Hälfte der Strecke einen Bus verpasst hatte und der nächste erst drei Stunden später kam. Da ich meinen Rucksack hatte, bin ich eisern losgelaufen, 18 Kilometer würden sich laut meinem Handy in drei Stunden schaffen lassen. Jaaa. Ich habe viel gesehen, das Wetter hat glücklicherweise gehalten, aber ansonsten war es der Horror. Nach drei Stunden Laufen habe ich mich dann doch noch an eine Bushaltestelle gestellt, die auf dme Weg lag und auf den Bus gewartet. Da hatte ich aber schon 15 Kilometer hinter mir, etliche Blasen an den Füßen und schlechte Laune. Aber ich habs geschafft. Und ein paar nette Kühe getroffen, von denen ich Fotos gemacht hab x)
Jetzt gehts erstmal wieder an die Arbeit, Oktober folgt das nächste Seminar.

Aber der eigentliche Grund für den Post ist das Seminar von letzter Woche. Zum FÖJ gehören immer fünf Seminare, die jeweils fünf Tage dauern. Wir organisieren sie selbst, das erste ist mit allen FÖJlern und ÖBFDlern (Ökologischer Bundesfreiwilligendienst) Schleswig-Holsteins, die folgenden zwei in den Seminargruppen und die letzten beiden wieder alle zusammen. Diese letzten zwei sind auch nochmal recht besonders, das vorletzte ist das Segelseminar auf den Schiffen Petrine und Lovis und das letzte findet im Strandläufernest auf Sylt statt. So viel dazu. Jetzt gab es erstmal das Einführungsseminar auf dem Koppelsberg, das ist der FÖJ-Träger hier. Montag war Anreise, ich hab schon im Zug die ersten FÖJler kennengelernt. Man erkennt sich dann durch kurze Blicken an Gepäck - meist große Tourenrucksäcke -, Musikinstrumenten und gleichen Haltestellen. So hatte ich sofort drei Mädchen bei mir; Anna, Lisa und Birgit. Zwei Jungs - beide hießen Lukas - haben uns auch begleitet und gemeinsam ging es dann auf den Berg rauf. Weil wir zusammen ankamen, gab es auch ein gemeinsames Zimmer für uns vier. leider stellte sich da heraus, dass Anna, Lisa und Birgit nicht in meiner Seminargruppe sein würden.

Nach der Ankunft folgte eine Begrüßung durch irgendeinen Jugendpastor und die ehemaligen FÖJler, die uns gleich mit einem tollen Lied auf das Jahr eingestimmt haben. Wenn ich das freiwillig irgendwann mal singe, bin ich wirklich sehr sehr sehr öko geworden x'D
Es ging schließlich weiter mit einem Treffen in den Seminargruppen. Insgesamt 29 Leute aus der Umgebung Kiel. Wir sind die gelbe Gruppe, hatten alle farbige Namensschildchen bekommen und durften dann erstmal mehr oder weniger lustige Kennenlernspiele spielen. Ich weiß jetzt, wie das Evolutionsspiel geht, das die nervtötenden Pfadfinder auf der Fähre von Schweden nach Deutschland letztes Jahr gespielt haben eê
Nachdem ich so oft meinen Namen und meine Einsatzstelle genannt hatte, dass ich es nicht mehr zählen konnte, ging es zum Abendessen und später ans Lagerfeuer. Einer der beiden Lukasse aus dem Zug hat Gitarre gespielt und gesungen und so endete ein schöner erster Tag. Achja, im See waren wir natürlich auch, das war ja noch einer der heißen Tage. Am Fuß des Koppelsbergs liegt nämlich der Plöner See und wir hatten eine eigene Badestelle. Ich hab meine Angst vor Fischen sogar überwunden.

Am nächsten Morgen mussten wir das Frühstück mit vorbereiten (man glaubt nicht wie viel eine 112 Mann starke Gruppe isst) und uns dann nochmal in der Seminargruppe treffen. Wieder Kennenlernspiele, wieder Namen sagen, wieder viel organisatorisches und Fragen stellen. Seit diesem Tag kann ich aber auch alle Namen. Es gab Infos über finanzielle Angelegenheiten und die Aufgaben der insgesamt drei Sprecher plus Vertreter, die am Freitag gewählt werden sollten. Und schließlich folgten die Workshops. Ich hatte mich bei "Text und Foto" eingetragen - Rollenspiel und hobbymäßig Fotografieren passte da ganz gut rein, dachte ich. Ich weiß nicht ob es an der Art unseres Workshopleiters lag oder an mir, dass ich damit nicht glücklich geworden bin. Ich hab ein Problem mit Menschen in leitenden und lehrenden Positionen, die von Nichts eine Ahnung haben uû
Beigebracht hat er uns nichts, anders als erhofft. Wir durften uns in Gruppen zusammenfinden und ein Thema suchen - die Wahl fiel bei Anna, Jonas, Fabian und mir auf die vier Elemente. So viel will ich davon nicht erzählen, weil es einfach ziemlich scheiße war und ich die ganze Zeit meine Workshopwahl bereut habe. Am Ende hatten wir zumindest vier Bilder für unseren "Kreislauf des Todes" - die Folge, wenn ein Element fehlt. Unser Foto für das Fehlen von Feuer und damit Wärme war folgendes:

Eiswürfel auf den Weg geschüttet eê Aber ansich war es richtig scheiße, vermutlich hatte jeder andere Workshop mehr Spaß als wir. Donnerstag mussten wir unsere Ergebnisse dann vor allen vorstellen. Glücklicherweise kamen wir zuerst, danach wurde einfach alles besser. Landart war nicht schlecht, dann kamen drei Videofilme - einfach genial, alle drei. Nach dem Abendessen ging es in die Kapelle, wo der Theater- und der Musikworkshop ihre Ergebnisse vorführten. Und das war so toll, dass ich aufgehört habe, mich zu ärgern. Jetzt warte ich ziemlich sehnsüchtig auf die offiziellen Videoaufnahmen von diesem Abend, weil die drei von den Teilnehmern selbstgeschriebene Lieder so wunderschön waren. Der gelungene Abschluss fand dann wieder am Lagerfeuer statt, wo dann beinahe alle 112 FÖJler und Bufdis anwesend waren und einfach zusammen saßen. Ohne Gitarre diesmal leider, aber es war auch so schön. Am nächsten Morgen folgte dann der große Abschied, die Wahl der Sprecher und das Aussuchen des kommenden Seminarthemas - bei uns in der gelben Gruppe ist es Landwirtschaft und Ernährung. Diskussionen über Vegetarismus, yay x'D
Zum Abschied sind wir nochmal runter zum See und haben ein Foto von unserer kleinen Zimmergruppe gemacht. Die auf denen ich mit drauf bin, sind nicht so schön geworden, deshalb zeige ich mal eins von Birgit, Jan, Anna und Lisa ^.^

Meine Heimfahrt war ähnlich scheiße wie der Workshop, weil ich auf der Hälfte der Strecke einen Bus verpasst hatte und der nächste erst drei Stunden später kam. Da ich meinen Rucksack hatte, bin ich eisern losgelaufen, 18 Kilometer würden sich laut meinem Handy in drei Stunden schaffen lassen. Jaaa. Ich habe viel gesehen, das Wetter hat glücklicherweise gehalten, aber ansonsten war es der Horror. Nach drei Stunden Laufen habe ich mich dann doch noch an eine Bushaltestelle gestellt, die auf dme Weg lag und auf den Bus gewartet. Da hatte ich aber schon 15 Kilometer hinter mir, etliche Blasen an den Füßen und schlechte Laune. Aber ich habs geschafft. Und ein paar nette Kühe getroffen, von denen ich Fotos gemacht hab x)
Jetzt gehts erstmal wieder an die Arbeit, Oktober folgt das nächste Seminar.

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